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HORROR VACUI - die suche nach der leere

HORROR VACUI - flyer

Uraufführung / Party
Freitag, 21. August 2009, 20.00 Uhr | Speicher Husum, Hafenstraße 17

Tanz/Choreographie: Carolin Gödeke | www.indischer-tanz-berlin.de
Visuals/Programmierung: vitaminK+ | www.tritamin.de
Musik: Dr.Nojoke | www.drnojoke.de

Live/DJs:

  • Dr.Nojoke [Autist/Resopal/Archipel, Berlin]
  • Frank Horn [mad.flavour, Berlin]
  • TeaMore [Pulsar Records/Mixotic, Berlin]
  • Jerando [Pulsar Records, Berlin]

VJs/Projektionen:

  • TRITAMIN live video collective [Berlin]

HORROR VACUI (lat. Die Angst vor der Leere) ist eine audiovisuelle Tanzperformance von ca. 30 Minuten Länge, die improvisativ unser ambivalentes Verhältnis zur Leere erfahrbar machen möchte. Wir schwanken hin und her zwischen der Sehnsucht nach Leere, Weite und Ruhe und einer Angst vor dem Nichts - Wir befinden uns auf der Suche!
Auf dieser Suche treibt es drei erfahrene Künstler aus dem lauten Moloch Berlin in die Ruhe Husums, um dort eine Woche lang ihr Stück zu proben, welches seit 2008 im kollektiven Arbeitsprozess erarbeitet wird.
Als Höhepunkt dieser Probenzeit an der Nordsee wird das Stück im Speicher uraufgeführt und eine HORROR VACUI-Party gefeiert mit Musikern und Video-Künstlern aus der Berliner Minimal-Elektro-Szene, die die Räume des Speichers mit Leben füllen werden.

Bedingt durch ihre langjährige Ausbildung im indischen Tanzstil Bharata Natyam setzt sich Carolin Gödeke kontinuierlich mit der Beziehung zwischen Tanz, Energie und visuellen, geometrischen Strukturen auseinander, da dieser klassische Tanz stark von symmetrischen Körperlinien sowie von isolativen, artifiziellen Bewegungsmustern ausgeht.

Der Grafiker und Videokünstler VitaminK+ widmet sich den synergetischen Effekten von Bild und Musik. Kern seiner Arbeit ist die Abstraktion alltäglicher Bilder in einen neuen Kontext, sowie die Visualisierung von unsichtbaren, energetischen Vorgängen. Mit dem »TRITAMIN live video collektive« nutzt er das VJ-ing in Club- und Open-Air-Events zur gemeinsamen Improvisation, aus der durch experimentelle Projektionstechnik direkt erfahrbare audiovisuelle Räume entstehen.
In diesem Projekt arbeitet er mit Modul8 und E-motion, die Tänzerin interagiert mit den Visuals über Infrarot und Wii-mote.

Dr.Nojoke bewegt sich mit seiner Musik an der Schnittstelle zwischen Club/Pop und Experiment. Er arbeitet mit selbstaufgenommen Klängen, sogenannten Field Recordings, die er mit Software zu technologischer Musik verarbeitet, die er selbst als Clikno bezeichnet.